Vieux Carre Cocktail- Autor: Adrian Scottow @ Wikimedia Commons

 

After Dinner

After Dinner (auch Digestif) ist ein alkoholisches Getränk, das – im Gegensatz zum Aperitif – nach einer Mahlzeit getrunken wird. Man unterscheidet Verdauungsschnäpse, denen eine verdauungsförderlich Wirkung zugeschrieben wird, und After-Dinner-Cocktails (auch Dessert-Cocktails), die oft anstelle oder ergänzend zu einem Dessert serviert werden.

Aperitif

Ein Aperitif ist ein zumeist alkoholisches Getränk, das vor dem Essen gereicht wird, um auf die bevorstehende Mahlzeit einzustimmen. Darüber hinaus dient der Aperitif dazu, den Gästen die Wartezeit bis zum Beginn der Mahlzeit zu verkürzen oder zu überbrücken, bis alle eingetroffen sind und man sich zu Tisch begeben kann. Als Aperitif werden traditionell aromatisierte Weine (Vermouth, Sherry Porto etc.) serviert – heutzutage vermehrt auch Cocktails.

Batida

  • Das Wort Batida leitet sich von portugiesischen „bater“ (schlagen) ab. und beschreibt eine Gruppe von Cocktails, deren alkoholische Basis immer Cachaça (weißem Zuckerrohrschnaps) ist. Weitere Bestandteile sind Fruchtsaft oder -mark, Rohrzucker und meist auch etwas Wasser.
  • Batidas werden in ihrer brasilianischen Heimat zumeist eisgekühlt als Aperitif in großen Karaffen angeboten.

Bowle

Mit Bowle bezeichnet man ein kaltes, aromatisches Mischgetränk aus Wein und Sekt. Oftmals wird Bowle mit Obst zubereitet. Für alkoholfreie Bowlen können Früchtetees und Fruchtsäfte anstatt Wein sowie Mineralwasser anstelle von Sekt verwendet werden.

Champagner-Cocktails

Als Champagner-Cocktails werden Drinks bezeichnet, deren Hauptzutat Champagner bzw. Schaumwein ist und die ursprünglich nur mit Orangenlikör und Cognac gemixt wurden. Heute gibt es Vielzahl an Varianten – die bekannteste ist der Bellini Cocktail, der aus Champagner und Pfirsichpüree besteht.

Cobbler

Als Cobbler bezeichnet man ein Mischgetränk, das aus Früchten, Mineralwasser, Wein oder Sekt besteht. Meist werden die Zutaten über gestoßenem Eis gemixt und dann in einem hohen Stielglas mit Trinkhalm serviert.

Colada

Als Colada werden Cocktails bezeichnet, deren Grundzutaten stets aus Kokosnusscreme, meistens Rum sowie Ananassaft bestehen. Durch Zugabe weiterer Ingredienzien wie Sahne, Likör, Sirup oder die Kombination mit anderen Spirituosen und Fruchtsäften entstehen zahlreiche Variationen. Bekannteste Vertreterin dieser Gruppe ist die Pina Colada, welche erstmals am 15. August 1954 in der Hotelanlage Caribe Hilton in Puerto Rico entstand. Weitere bekannte Coladas sind Bahia, Swimming Pool, Golden Colada und Flying Cangaroo.

Collins

Als Collins wird ein alkoholhaltiger Cocktail bezeichnet, der auf dem klassischen Sour (Spirituose, Zitronensaft, Zuckersirup) basiert, aber wie ein Fizz zusätzlich Sodawasser enthält. Er gehört damit zu den Longdrinks. Anfang des vorherigen Jahrhunderts wurde der Collins nur mit holländischem Gin zubereitet, mittlerweile auch mit Cognac, Wodka, Whisky oder Rum. Er wird im Shaker oder auch direkt im Glas mit Eiswürfeln und Soda gemixt.

Coolers

Coolers, das sind eiskalte, durststillende Longdrinks. Sie bestehen aus Zitronensaft, Spirituosen und reichlich Ginger-Ale. Sie werden im Shaker oder direkt im Glas - je nach Zusammensetzung - mit viel zerkleinertem Eis zubereitet und mit Ginger-Ale aufgefüllt. Man serviert sie mit Trinkhalm.

Crustas

  • Crusta ist die Bezeichnung für eine kleine Gruppe klassischer Cocktails, welche in ihrer Zusammensetzung einem Sour ähneln, also eine Spirituose, Zitronensaft sowie Zucker bzw. Zuckersirup enthalten. Vielfach werden sie mit Cocktail-Bitters (z.B. Angostura) abgerundet.
  • Besonderes Merkmal ist der breite Zuckerrand am Glas. Dazu wird der Glasrand mit der Öffnung nach unten durch ein Stück Zitrone gezogen und wenige Millimeter tief in Zucker eigetaucht.
  • Crustas werden im Shaker geschüttelt und meistens mit einer langen Spirale aus Zitronen- oder Orangenschale serviert. Bekanntester Crusta ist der Brandy Crusta mit Cognac oder Weinbrand.

Eggnogs

Eggnogs stammen ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum und sind Getränke mit Alkohol (Rum, Brandy oder Whiskey), Zucker, Milch oder Sahne und Eiern. Es gibt sie als warme und kalte Varianten, wobei das Getränk anfänglich nur im Winter heiß getrunken wurde und eher eine Variante des Eierpunschs darstellt.

Fizzes

  • Fizzes gehören zu den bekanntesten American Drinks. Der Name rührt von dem zischenden Ton, welcher durch das Syphonwasser beim Aufspritzen der Drinks erzeugt wird. Ein Fizz ist ein erfrischender, alkohol- und kohlensäurehaltiger Cocktail.
  • Hauptbestandteile sind die (in der Regel namensgebende) Basisspirituose, Zitronensaft, Zucker bzw. Zuckersirup und Soda. Zur Abrundung können weitere Zutaten hinzutreten.
  • Zu den bekanntesten Fizzes zählt der Gin Fizz.

Flips

  • Flips sind sehr energiereiche, mit den Eggnogs verwandte, Cocktails. Grundzutaten sind traditionell Südwein oder Weinbrand sowie Eigelb oder ganze Eier. Im Gegensatz zu den Eggnogs wird jedoch weder Milch noch Sahne hinzugegeben.
  • Namensgebend für die Cocktails ist der verwendete Alkohol, zum Beispiel Brandy-Flip oder Champagner-Flip. Es gibt aber auch alkoholfreie Varianten mit Kaffee, Tomaten- oder Fruchtsaft wie beispielsweise Bananen-Flip.

Highball

Highballs sind beliebte durstlöschende Longdrinks mit Eiswürfeln, Zitrone, einer Basisspirituose sowie einer kohlensäurehaltigen Flüssigkeit, zum Beispiel Sodawasser oder Ginger Ale. Der Anteil der nichtalkoholischen Zutaten überwiegt, wobei der Anteil der Spirituose von 2 cl bis 6 cl variiert. Der Name rührt vom Emporsteigen der Kohlensäurebläschen im Glas her. Wird ohne jegliche Garnierung serviert.

Longdrinks

Longdrinks ist der Sammelbegriff für Getränke mit einem relativ großen Volumen (ab 14 cl, meist 20–25 cl, in Ausnahmen bis maximal 30 cl). Sie enthalten maximal 7 cl Alkohol.

Punsch

Als Punsch wird ein alkoholisches, meist heißes Mischgetränk bezeichnet, das ursprünglich aus Indien stammt. Aus dem Sanskrit Pantscha (= 5) sah die ursprüngliche Herstellungsart die Verwendung von 5 Zutaten vor: Wasser, Zucker, Arrak, Gewürz und Zitrone. Heute gibt es unzählige Abwandlungen. Bekannte Varianten hierzulande sind die Feuerzangenbowle oder der Eierpunsch sowie der in Norddeutschland beliebte Teepunsch.

Shooter

Shooter (von englisch to shoot für schießen) sind Cocktails, der speziell angemischt und in kleinen Gläsern gereicht werden. Bekannte Beispiele sind Mexikaner oder B52.

Sour

Sours werden wegen des geschmacksprägenden Zitronensaftanteils so genannt. Sie bestehen aus einer Spirituose, Zitronensaft und Zucker. Wenn die Spirituose ein Likör ist, lässt man den Zucker weg oder reduziert zumindest seine Menge. Bekannte Sours sind Whiskey Sour, Pisco Sour und Amaretto Sour.